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Gesamtroute

Die erste Etappe:

Von der Türkei bis Usbekistan

Die Strecke im Jahr 2014

Städte, Meere, Berge und Wüsten
Vom Marmarameer in der Türkei aus startet unsere Expedition im August 2014. Der Weg führt uns von Istanbul durch Anatolien bis nach Kappadokien mit seinen typischen Tuffsteinhöhlen. Wir wenden uns nordwärts in Richtung Schwarzes Meer, erreichen Georgien und fahren zwischen großem und kleinem Kaukasus durch Westgeorgien in Richtung Tiflis, wo die erste Teiletappe endet und ein erster Aus- bzw. Einstieg möglich ist.

Von Tiflis aus nähern wir uns dann der armenischen Grenze. Im Land, das als erstes offiziell das Christentum zuließ, erwarten uns Klöster, Friedhöfe und weitere faszinierende historische Sehenswürdigkeiten. Durch schroffe Gebirge und über Pässe erreichen wir dann den Iran. Die Route führt uns durch die Provinz Aserbaidschan, auf Offroad-Reifen geht es durch wilde Bergregionen Richtung Kaspisches Meer. Nach einer Wende nach Süden erreichen wir schließlich Isfahan. Auch hier gibt es die Möglichkeit, zur Expedition zu stoßen bzw. sie zu verlassen.

Von Isfahan aus fahren wir nach Osten und erleben zum ersten Mal die Faszination der iranischen Wüsten: Durch die Dasht-e Lut bewegen wir uns auf und zwischen den alten, weitverzweigten Routen der Seidenstraße Richtung Turkmenistan und Usbekistan. In Samarkand sind wir mitten im „alten Papier“ – hier werden noch 60 Seiten pro Tag nach alter Methode hergestellt. Von Taschkent aus kehren wir zunächst wieder in die Heimat zurück.

Die zweite Etappe:

Von Kirgisistan in die Mongolei –

die Strecke im Jahr 2015

Expedition im wahrsten Sinne
Haben Sie den Mut, „unzivilisiert“ zu sein? Wenigstens für eine gewisse Zeit? Während unserer zweiten Etappe 2015 werden wir uns an vielen Tagen deutlich mehr von der gewohnten Komfortzone entfernen als in der ersten. Aber das trifft genau den Sinn des lateinischen Worts expedire – sich lösen, sich losmachen. Wir werden das Nomadenleben für uns ent­decken, das für die Einheimischen der normale Alltag ist.

Jurtenleben in unberührter Natur
Wir durchfahren unendlich scheinende Weiten, eine absolut intakte Natur mit einer uns unbekannten Pflanzen- und Tierwelt. Wir fahren weite Strecken durch Grassteppen, winden uns durch schroffe Gebirgstäler und folgen dem Lauf wilder Flüsse. Wir treffen die Nomaden und ihre Pferde, lernen ihre für uns fremde Kultur kennen, voller Stolz und mit herzlicher Gastfreundschaft.

Der Kontrast: Fremde Städte
Die staubigen Straßen von Almaty, die Geschäftigkeit von Novosibirsk, das Menschengewühl in Irkutsk – so sieht das andere Gesicht unserer Expedition aus. Wir werden unsere Kondition wieder testen, um dann eine verdiente Ruhepause einzulegen. Wie in der Etappe 2014 werden wir die richtige Balance schaffen.

Ein zusätzliches Highlight:
Die Transsib
Auf über 9.000 km verbindet die Transsibirische Eisenbahn Moskau mit dem Osten, mit Wladiwostok oder Peking. Sie haben die Möglichkeit, am Ende der dritten Etappe von Irkutsk bis nach Novosibirsk mitzureisen, um dann mit dem Flugzeug nach Hause zurückzukehren. Dieser Programmteil muss über das Anmeldeformular separat gebucht werden.

Die dritte Etappe:

Von Harbin über Peking nach Hongkong

Die Strecke im Jahr 2016

Eine Expedition der Gegensätze
Stellen Sie sich auf unserer dritten Expedition auf jede Menge Gegensätze ein. China ist zum einen ein Land, das auf 3.000 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Zum anderen hat es in den letzten 30 Jahren eine Entwicklung genommen, die atemberaubend ist. Mit Deng Xiaoping hat sich China ab Ende der siebziger Jahre von der zentralistischen Planwirtschaft hin zu einer speziellen chinesischen Marktwirtschaft entwickelt. China wurde im Wirtschaftsgeschehen ein Partner mit internationaler Bedeutung.

Schwermetall und Märchenland
Wir werden durch Großstädte fahren und sie erkunden, wie wir sie bei uns nicht kennen. Das tägliche und kulturelle Leben wird uns in eine andere Welt eintauchen lassen. Schon der nächste Tag trägt uns in ländliche, von bäuerlicher Wirtschaft geprägte Gegenden, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Im Nordosten ist dagegen die Schwerindustrie zuhause, sie wird die „rostige Zone Chinas“ genannt. Wir kommen aber auch im Südwesten durch traumhaft schöne, naturbelassene Regionen, die uns wie aus einer anderen, nicht realen Welt erscheinen – etwa der Li-Fluss, die ihn säumenden Kegelberge und die in vielen Farben glänzenden Reisterrassen.

Der Anfang der Seidenstraße
Wenn wir an den Stadttoren von Xi’an stehen, können wir die Karawanen noch erahnen, die die Stadt verließen und von hier aus über Tausende von Kilometern mit Waren, Wissen und Mut nach Westen zogen. Haben Sie den Mut, sich den Gegensätzen Chinas zu stellen? Die dritte Etappe von Next Story lädt Sie herzlich ein, unvergessliche Tage im Reich der Mitte zu erleben.

(Änderungen an der beschriebenen Route sind noch möglich)