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Start: Ulaanbaatar. Ziel: Irkutsk.

Vom Zentrum des mongolischen Hochlandes

in das "Paris Sibiriens"

Wir wenden uns Richtung Norden, wo das berühmte Kloster Amar­bayasgalant unser Ziel ist. Es wurde von einem der chinesischen Manchu-Kaiser im 18 Jh. erbaut und nach seiner Zerstörung durch die Kommunisten seit 1975 mit Elementen der chinesischen, tibetischen und mongolischen Architektur, unterstützt von der UNESCO, wiederaufgebaut.

Über Unit führt der Weg in westlicher Richtung durch grüne Steppen, Lebensmittelpunkt für die mongolischen Nomaden mit ihren ausgedehnten Pferdeherden. Weiter führt der Weg durch die Darkhad-Senke, durch die sich mehr als 200 Seen und Flüsse schlängeln, die äußerst fischreich sind.

Danach erreichen wir schließlich den Khövsgöl Nuur See, nach dem Baikalsee das zweitgrößte Süßwasserreservoir Asiens. Am Ende der diesjährigen Tour steht Irkutsk, auch das „Paris Sibiriens“ genannt. Bereits 1686 erhielt es Stadtrecht und entwickelte sich schnell zu einem Handelsplatz, wo Russen mit Chinesen und Mongolen ihre Waren handelten. Irkutsk diente auch als Ausgangspunkt für die Eroberung des weiten Landes bis hin nach Alaska. Außerdem ist sie ein wichtiger Haltepunkt der Transsibirischen Eisenbahn.


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