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Start: Novosibirsk. Ziel: Ulaanbaatar.

Die Stadt Novosibirsk, die Ihren Namen

nach dem letzten Zaren Russlands erhielt

Novosibirsk ist der Ausgangspunkt für die zweite Etappe, die uns am atemberaubenden Altai-Gebirge vorbeiführt. Bis auf 1.800 m reicht hier die Baum­grenze, darüber breiten sich Hochgebirgsweiden und Steppen aus. Über Shebalino und Kosh-Agach, das als trockenste Region der Russischen Föderation gilt, erreichen wir die Grenze zur Mongolei.

Das erste Ziel dort ist der in über 2.000 m Höhe gelegene See Tsagaan Nuur. Eine Reihe weiterer Bergseen, inmitten ausgedehnter Hochflächen und sommergrüner Steppen mit Nomaden, säumen den Weg. Ein Höhepunkt ist sicher der Khorgo Nationalpark, benannt nach einem mittlerweile erloschenen Vulkan. Über die Provinzhauptstadt Tsetserleg erreichen wir die heißen Quellen von Tsenkher, wo heilkräftiges heißes Wasser mit über 85°C aus dem Untergrund hervorsprudelt.

Weiter führt der Weg vorbei an den Überresten der alten Mongolenhauptstadt Karakorum. In dieser Region scharte Ende des 12. Jahrhunderts der spätere Dschingis Khan die mongolischen Stämme um sich, um große Teile der damaligen Welt zu unterwerfen. Wir erreichen schließlich Ulaanbaatar, wo fast die Hälfte der 3 Millionen Einwohner leben – auf einer Fläche  von fast 5.000 Quadratkilometern.

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