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Start: Isfahan. Ziel: Taschkent.

Von Kyros dem Großen bis Marco Polo

in das heutige Usbekistan

Von Isfahan aus geht es weiter südlich nach Persepolis, unweit von Shiraz, dem glänzenden Höhepunkt des Reichs der Achämeniden, das auch als das erste Weltreich der Geschichte bezeichnet wird. Hier begann Mitte des 6. Jahrhunderts v. Chr. der Sturmlauf Kyros des Großen, der innerhalb weniger Jahrzehnte Teile von Asien, Afrika und Europa eroberte und daraus das erste Weltreich der Geschichte formte. Hier endete dieses Reich auch, nachdem Alexander der Große Persepolis eroberte und von hier aus zu seinem Feldzug nach Indien aufbrach.


Seinen und auch den Spuren Marco Polos folgen wir weiter in Richtung Nordosten und durchqueren die Große Kavir und die Wüste Lut, deren Senken oft als heißeste Orte der Erde bezeichnet werden. Der letzte Höhepunkt auf iranischem Boden ist das schiitische Pilgerzentrum mit dem prachtvollen Grabbau des Imam Reza aus der Reihe der heiligen Imame der Schiiten. Ursprünglich lag hier die alte Stadt Tus, eines der Zentren des Handels auf der Seidenstraße. Nun verlassen wir das iranische Hochland nordwärts über das Kopet Dagh-Gebirge und wenden uns in Richtung der Steppen Zentralasiens.

Von der Hauptstadt Turkmenistans aus beginnt die Durchquerung der Karakum, der „Wüste des schwarzen Sandes“, unterbrochen nur durch ein Lager beim großen Gaskrater von Derveze. Die Turkmenen, früher fast ausschließlich Viehzüchter verfügen über ausgedehnte Gas- und Ölvorkommen. Der Weg führt weiter nach Norden ins antike Choresmien, der Gegend südlich des Aral-Sees, von dem heute nur noch wenig geblieben ist. Heute wird diese Gegend bewohnt von Usbeken, Turkmenen, Tadschiken und anderen Bevölkerungsgruppen, die sich konzentrieren in den drei großen alten Handelsmetropolen der Seidenstraße, Xiva, Buchara und Samarkand.

Samarkand geht zurück auf die Gründung durch Alexander im 4. Jahrhundert v. Chr., Timur Leng (Tamerlan), der gefürchtete mongolische Feldherr baute sie im 15. Jahrhundert zur Hauptstadt seines Reiches aus mit prachtvollen Bauten, von denen viele den Lauf der Zeiten überstanden haben. Beendet wird diese Etappe in Taschkent, der heutigen Hauptstadt Usbekistans.

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